Zwiebelschalenfärbung

In Gedanken an meine Oma habe ich in diesem Jahr mal neben den üblich gekauften Eierfarben für die Kinder auch mal das Färben mit natürlichen Farben probiert.

Das erinnerte ich mich an die Ostertage meiner Kindheit, die wir eigentlich immer im großen Garten meiner Oma verbracht haben. Und jedes Jahr gab es von ihr gefärbte Eier – mit der Zwiebelschalenfärbung und Mustern aus Pflanzen und anderem, was der Garten her gab.

In diesem Jahr bin ich nun also auch in unseren Garten gegangen und habe ein paar Pflänzchen gepflückt, habe die Zwiebelschalen aufgekocht und die Eier gut verschnürt.

In Gedanken an meine Oma – Zwiebelschalenfärbung

Ich bin so verliebt, dass ich diese Eier erst ganz zum Schluss zum Verspeisen auf den Tisch stellen werde.

Verliebt in Farbe und Muster

Für das nächste Jahr habe ich mir vorgenommen, zum Einen ausgeblasene Eier so zu färben, dann haben wir länger etwas davon. Zum Anderen werde ich eher anfangen, Schalen zu sammeln, damit es für mehr als 5 Eier reicht.

Schon jetzt Vorfreude auf das kommende Jahr

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Ostertage. Wir haben die Auszeit vom sehr durchmischten Alltag genossen.

Meine Eierfärbung zeige ich heute gern beim Creativsalat, Dings vom Dienstag, meine Lieblingsstücke, Handmade on Tuesday und bei froh und kreativ.

Brownie-Körbchen zum Einzug

Eine gute Freundin ist vor ein paar Wochen umgezogen. Wir haben die derzeitigen Lockerungen und das letzte Wochenende genutzt und haben sie und ihre Familie besucht. Aber natürlich nicht ohne Mitbringsel.

Ein Stoffkorb kann man doch immer gebrauchen

Ich habe mich für einen Stoffkorb entschieden. Der kann für vieles genutzt werden. Brötchen, Wäscheklammern, Badklimbim, Spielzeug, Kerzen, oder Gebäck …

Erstmal noch einsam und leer …

Doch nur so ein Korb? Moment eigentlich schenkt „man“ doch Brot und Salz. Ich hab das mal umgemünzt und dachte mir, wir schenken Brownies. Und damit nicht wir entscheiden, wann sie gegessen werden, habe ich eine Browniemischung im Glas fertig gemacht.

Sie entscheidet, wann Brownie-Zeit ist

Das Ganze habe ich hübsch im Glas drapiert nach dem Rezept und der Anleitung von Backen macht glücklich. So kann die Beschenkte selbst entscheiden, wann Brownie-Zeit ist.

Geschichtete Brownie-Mischung im Glas

Also fix die Mischung im Korb verstaut und schon konnte es los gehen.

Alles gut verstaut

Die Beschenkte hat sich gefreut und das machte mich natürlich glücklich.

Die nächste Vesperzeit kann kommen

Das Körbchen habe ich nach eigenen Maßen genäht. Einfach ein paar Quadrate und Tunnelzüge – fertig. Schön flexibel in Größe und Form – so mag ich das.

Zeigen möchte ich das Mitbringsel gern beim Creativsalat, den Dings vom Dienstag, meine Lieblingsstücke und froh und kreativ.

Ein Reisbeutel für die Wolle

Wenn ich motiviert bin, dann aber richtig. Nachdem ich nun also über ein Jahr nichts von mir habe lesen lassen, kehrte ich in der letzten Woche mal wieder zu meinem Blog zurück. Und zack, bin ich diese Woche einfach schon wieder hier 😉

Mit einem tollen kleinen weiteren Projekt, welches ich mir genäht habe. Oft in den sozialen Medien gesehen, wollte ich auch gern einen haben – einen Reisbeutel – für meine Wollprojekte.

Oft gesehen und nun auch hier eingezogen

Anleitungen gibt es viele, Ausführungen auch. Ich habe mich an die kostenlose Anleitung von DIY Eule gehalten, die sehr einfach nachzunähen und vor allem schnell genäht ist. Ich mag es, wenn Projekte an einem Abend fertig werden.

Lederband und Holzkugeln als Verschluss

Neben dem Nähen ist die Handarbeit mit Wolle mein großes Hobby. Und viele Projekte warten gleichzeitig auf Fertigstellung, da kann ich nie genug Projektbeutel haben.

Genug Platz für ein Ein-Knäuel-Projekt

Den Stoff habe ich bereits vor sehr langer Zeit mal in einem kleinen Lädchen in München gekauft. Die Farben sind sehr speziell. Und da ich keinen passenden Stoff hatte, habe ich das Täschchen innen wie außen genäht.

Innen ist außen und außen ist innen

Ein süßes Täschchen, welches sicher nicht allein bleiben wird. Auch als Geschenkebeutel ist es perfekt. Und die Schleife ist auch gleich mit dabei.

Auch ideal als Geschenkverpackung

Letzte Woche hat das mit dem Verlinken und Zeigen schon sehr gut geklappt. Das mach ich gleich nochmal und zeige meinen Beutel bei Dings vom Dienstag, Creativsalat und Froh und Kreativ. Und bei Lieblingsstücke und Handmade on Tuesday.

Ein Zuhause für Bücher

Lang lang ists mal wieder her. Ein Jahr liegt schon wieder zurück, seit ich hier das letzte Mal etwas gezeigt habe. Passiert ist viel, aber die Zeit und Muße, es bildlich und textlich festzuhalten, fehlte.

Es war ein Jahr, dass ich fast ausschließlich zu Hause verbrachte, keine Zugfahrten ins Büro, dafür direkt aus dem Bett an den PC. Und abends fehlte mir die Ruhe und ich begann wieder zu lesen. Zunächst auf meinem kleinen digitalen Büchlein. Nun aber ist es wieder mal ein richtiger Band. Mit echten Seiten, die rascheln, wenn ich blättere. Und als ich dann beim Stöbern ein Täschchen für Bücher sah, wollte ich mir auch ein solches nähen. Endlich mal wieder was für mich.

Perfekt angepasst an den aktuellen „Schinken“

Genäht habe ich nach dem einfachen Schnittmuster von Julelas World und es passt perfekt.

Immer gut geschützt.

Der Hauptstoff ist Baumwolle-Webware, den Deckel habe ich aus Feincord genäht.

Für Lesespaß überall.

Ich liebe ja die Knopflochfunktion meiner Maschine und konnte sie hier mal wieder einsetzen. Der Knopf selbst ist aus dem Nachlass meiner Oma.

Nach dem Lesen ist das Buch nun schnell wieder verstaut.

Da sich so ein Täschchen auch wunderbar verschenken lässt, wird es sicher nicht das Letzte gewesen sein.

Das Buch warten auf seinen nächsten Einsatz.

Jetzt muss ich erstmal schauen, wo ich mein Täschchen zeigen kann.

Bei den Dings vom Dienstag zum Beispiel. Und bei Handmade on Tuesday auch sehr gern.

Außerdem neu entdeckt: Froh und Creativ und der Creativsalat.

Ein neues Projekttäschchen

Seit unserem Umzug pendel ich an einigen Tagen in der Woche mit dem Zug und habe auf diesen Fahrten das stricken und häkeln für mich (wieder)entdeckt. Nicht alle Projekte sind geeignet, das habe ich auch schon gelernt. Ist die Wolle zu verfilzt, bin ich mehr mit entknoten und ziehen und ordnen beschäftigt. Sind die Nadeln zu lang, klapper ich entweder am Fenster oder am Nebenmann 🙂

So kam es, dass ich nun also mehrere Projekte am Laufen habe. Die Großen und Unhandlichen daheim, die Kleinen unterwegs. Und dafür brauchte ich eine schönere Aufbewahrung als einen ollen Stoffbeutel.

Mein neues Projekttäschen mit passendem Plot

Ich habe mir einen Plot gebastelt und ihn auf tollen Canvas gedruckt. Für ein bisschen Abwechslung gab es noch ein paar Dekoelemente.

Korkspielerei
Zipperverschönerung

Mit ein bisschen Tiefe genäht, passt da gut ein kleines Wollprojekt rein.

mit Boden genäht

Innen habe ich einen geliebten Stoffrest verwendet, der sich farblich mit außen gut ergänzt.

Toller Leinen passend zum senfgelb

Nun hat das entstehende Hustenleibchen ein tolles Täschchen für unterwegs.

Ich geh dann mal zum Zug.

Und vorher noch zu Du für dich am Donnerstag.

Eine Prinzessin für die Prinzessin

Eine liebe Freundin lachte mich vor einiger Zeit sehr verschmitzt an und gab bekannt, dass ihr drittes Baby nach zwei Jungen ein Mädchen wird. Und damit ging ein Wunsch in Erfüllung für sie.

Ich liebe es, beim Kennenlernbesuch neben einer kleinen Aufmerksamkeit für die Mama auch dem neuen Wesen etwas mitzubringen. Und diesmal sollte es nichts genähtes sein, denn das kann besagte Mama selbst sehr gut.

Wie im letzten Post geschrieben, habe ich durch unsere Pendelei täglich etwas Zeit. Häkelzeit. Und diese habe ich nach dem Krokodil (ich hatte es hier gezeigt) genutzt, um der Prinzessin eine kleine Freundin zu häkeln.

Die Anleitung ist wieder aus dem Buch „Gehäkelte Schmusetücher“.

Letzte Woche konnte ich das Prinzesschen übergeben und die Freude war groß, zumindest bei der Mama. Ihre Mama und Oma können leider nicht häkeln, so dass es mir um so Spaß gemacht hat, ein Geschenk aus diesem Handwerk zu verschenken.

Das nächste Tier ist bereits auf den Nadeln. Schade eigentlich, dass ich im Zug nicht nähen kann … hehe.

Die Woll-Prinzessin macht noch einen Rundgang zum Creadienstag, den Dings vom Dienstag, Handmade on Tuesday und bei Meine Fummeley

Ein Geburtstags-Krokodil

Wir sind jetzt Pendler. Haben die Großstadt Berlin verlassen und weilen nun im ruhigeren und vor allem grünen Potsdam. Das tut uns allen gut. Das Büro liegt aber weiterhin in Berlins Mitte. Das heißt für uns nun: rein in den Zug und pendeln. Für mich ist das eine völlig neue Erfahrung, da ich vorher ausschließlich Rad gefahren bin. Es ist eine positive Erfahrung. Denn nun habe ich täglich zweimal eine halbe Stunde ZEIT. Zeit in der ich einfach sitze und was Schönes in aller Ruhe machen kann. Und so packte ich mir einen Beutel voller Häkelutensilien und legte los. Wie schnell es ging. Das erste Projekt.

Das erste Projekt war ein Kuschelfreund zum ersten Geburtstag meines Neffen. Er wohnt sehr weit weg, da ist doch ein Freund aus der Ferne immer etwas Schönes.

Die beiden haben sich inzwischen schon beschnuppert. Und die Tante häkelt bereits am nächsten Projekt. Herrlich, das mit der neu gewonnenen Zeit.

Gehäkelt habe ich nach einer Anleitung aus dem Buch: „Gehäkelte Schmusetücher“ aus dem Topp-Verlag.

Gern zeige ich das liebe Getier beim Creadienstag, den Dings vom Dienstag, Handmade on Tuesday und bei Meine Fummeley.

Nadelbriefchen – auf jeden Fall das erste

Hui, hier gab es wieder eine lange Pause … aber ich bin noch da. Im Hintergrund nähe ich zwar fast täglich, meist aber Aufträge oder Klamöttchen für die Kinder, die immer schneller dreckig sind als ich sie fotografieren kann.

Nun bin ich, wahrscheinlich schon wieder oldschool, endlich bei Bloglovin gelandet und stöbere durch meine Lieblingsblogs. Ich wurde wieder inspiriert und motiviert, endlich mal wieder etwas ganz aus freien Stücken heraus zu kreieren und bekam gleich viele Ideen.

Herausgekommen ist mein erster Nadelbrief.

Ich hatte vor einiger Zeit mit Lavendeldruck experimentiert. Das hatte ich hier sogar gezeigt.

Im gleichen Experiment hatte ich für Probedrucke auch andere Motive gedruckt, so auch eine Pusteblume / Butterblume / Löwenzahn.

Die Stickerei ist dann bereits vor einigen Monaten entstanden.

Nun las ich also bei Susanne von Nahtlust von ihrem tollen Nadelbriefjahr und erinnerte mich an meine angefangene Pusteblume. Schwupp, versuchte ich mich also auch mal an einem solchen Nadelbriefchen.

Ich habe mir noch zwei Fächer eingefügt. Für die Schere und die Sticknadeln ohne Spitze.

Es ist noch keinesfalls perfekt. Ganz im Gegenteil, es ist recht schief und drin – na, wer findet den Fehler? – ist auch noch der Stoff falsch herum. Aber hey, es hat Spaß gemacht, und es wird nicht der letzte sein.

An die wahnsinnig schönen Briefchen von Susanne werde ich aber nicht ran kommen 😀

So, jetzt mal schauen, wo ich mein Werk zeigen kann.

Zum Beispiel bei Susanne. Zählt es noch zur Pusteblumenwoche? Falls nicht, die Wünsche, die ich mir mit dem Pusten erfüllen möchte, sind doch auch ein Fall von Sehnsucht, oder?

Gern mache ich auch bei Maikas Jahresaktion Buchstäblich bunt mit. Da ist der Buchstabe „B“ dran und ich mache mit mit meinem Butterblumen-Nadelbriefchen.

Und die üblichen Verdächtigen können es auch gern sehen beim Creadienstag, den Dings vom Dienstag und Handmade on Tuesday.

Und nun erstmal bis bald mal wieder.

Hustenleibchen für kalte Tage

Immer wenn es draußen kalt wird, erweckt in mir die Lust und Laune, neben dem nähen auch zu stricken.
Als ich dann im letzten Jahr über Instagram das Hustenleibchen von Naturmama sah, war ich ganz verliebt und machte mich bereits im vergangenen Winter an die Arbeit.

Doch dann kam der Frühling und erst die Rückseite des guten Stücks war fertig.

Als wir dann vor ein paar Wochen kurz vor unserem Trip an die Ostsee am Packen waren, fand ich das angefangene Strickstück wieder und war fest entschlossen, dem Großen das warme Teil pünktlich für die kalten Tage auf Rügen fertig zu stellen. Was soll ich sagen – es hat geklappt. Bereits am ersten Abend wurde es fertig und wärmte ihn auf unseren Spaziergängen.

Es wird ganz einfach in Reihen rechts gestrickt, was es so ungemein einfach macht.

Und so wird er auch gut gewärmt durch den Winter kommen.

Heute zu sehen bei: Creadienstag, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday, Made4Boys und Kiddikram.

Wunderschöne Fotos von: romanwache
Anleitung von: Naturmama
Wolle von: Stoff und Stil

Experiment Lavendeldruck

Inspiriert durch Instagram und Pinterest, habe ich in letzter Zeit auch ein paar Dinge neben dem Nähen und Stricken und Sticken ausprobiert.
So bin ich zum Beispiel auf der Suche nach einer Geschenkidee für die Schwiegermama auf eine tolle Sache gestoßen – den Lavendeldruck.

So sieht der gewerkelte Brotkorb zunächst ganz schlicht und unscheinbar aus:

Wenn man ihn dann aber etwas dreht, kommt ganz sacht die Enkelschar daher.

Ich weiß nicht, ob ich den Dreh noch nicht recht raus habe, es das falsche Öl ist oder einfach die Druckerfarbe nicht intensiv genug war, aber die Drucke sind recht blass geworden. Ich habe wirklich viel rumgetestet, und dies waren die besten Ergebnisse.

Dennoch finde ich, dass gerade dieses Blasse sehr gut zum Leinen passt. Innen habe ich etwas Farbe gewagt.

Die Oma der drei Hauptdarsteller hat sich sehr gefreut. Da sie sehr weit weg wohnt, sehen wir uns nicht so oft. So sind jetzt alle mit am Tisch, wenn es Frühstück gibt.

Das wird nicht mein letzter Lavendeldruck gewesen sein, ich habe noch mehr Ideen im Kopf. Diese Idee zeige ich jetzt erstmal beim Creadienstag, den Dienstagsdingen und HOT.