Archiv für den Monat: April 2016

Malotty – mein neues Lieblingsteil

Ich hab ihn gefunden. Den perfekten Pulloverschnitt für mich. Ich habe ihn gesehen, und sofort war klar, das ist er – genau so einen Pullover brauche ich zu meinen Jeans.

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Ewig lag der Schnitt dann auf der Festplatte. Aber nun rückte unser kleiner Wochenendurlaub auf Usedom immer näher und ich wusste, ich werde diesen tollen Pullover dort gut brauchen können. Also, habe ich mir Sommersweat besorgt und am Abend vor der Abreise gewerkelt.
Was soll ich sagen? Der Koffer war voll mit Klamotten und ich hatte an allen drei Tagen diesen Pullover an. Das heißt was, denn ich ziehe eigentlich nie Outfits an mehreren Tagen aufeinander an.

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Zu dem Schnitt gehört eigentlich noch ein Top für untendrunter. Das habe ich aber nicht mehr geschafft zu nähen. Wird nachgeholt. Und ein zweiter und dritter Malotty-Sweater folgt auch noch, denn irgendwann muss ich diesen hier ja mal waschen 😀

Besonders stolz bin ich auf den eingefassten Halsabschluss. Mein erster dieser Art und gleich so gut gelungen.

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Die Abschlüsse unten und an den Armen habe ich etwas abgewandelt. Ich habe den gleichen Sweat als Bündchen zugeschnitten und rechts auf rechts gelegt. So hat mein Malotty noch ein kleines farbliches Highlight. Außerdem bin ich dem Trend gefolgt und habe ein Stück SnapPap zum Aufpeppen mit eingenäht.

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Die Fotos sind natürlich während unseres wunderwunderschönes Ostseeulaubs entstanden. Wir hatten traumhaftes Wetter und so viel Zeit zum Entspannen.

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Mit meinem neuen Lieblings-Malotty-Pullover husche ich nun rüber zu rums.

Fotos: chilledbits
Schnitt: Malotty von kibadoo
Stoff: Sommersweat, gekauft bei Traumbeere-einfach schöne Stoffe

Nähgewichte

Endlich! Endlich habe ich es geschafft, mir die kleinen Helfer auch zu nähen. Gesehen habe ich sie des Öfteren bei Julibuntes, oder auch bei Barbara von das mach ich nachts. Sie hat in ihrem Blogbeitrag die für mich relevanten Tipps gegeben, die ich sehr gern berücksichtigt habe.

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Eines ist schon mal klar. Sie sind wirklich schnell genäht. Ich weiß gar nicht, weshalb ich das schon wieder so lange vor mir her geschoben habe.

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Ich habe mal wieder in die Kiste mit meinen Stoffen vom Möbelschweden gegriffen. Die Stoffe sind nicht mehr ganz so mein Geschmack aber eben noch da und brauchen auch ihre Bestimmung. Außerdem finde es ich es gut, dass sie so schön robust sind. Perfekt für meine neuen Nähgewichte, die mir nun beim Zuschneiden das Stecken mit Nadeln ersparen.

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Genäht habe ich sie aus Quadraten mit den Maßen 10×10 cm. Zuvor hatte ich auch eines mit 12×12 cm zugeschnitten, nur um dann festzustellen, dass das doch recht groß ist.

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Hm, nun war es aber schon genäht, also habe ich es befüllt und dabei kam mir gleich die Idee, wofür ich das gute Unikat gebrauchen kann. Als Bibliothkarin arbeite ich viel an Titelaufnahmen, die ich direkt aus den Büchern abschreibe. Dafür müssen diese auch aufgeschlagen werden. Bisher habe ich immer den einen Teil des Buches unter etwas drunter geklemmt, nun wird es hübsch beschwert …

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Gefüllt habe ich die kleinen Pyramiden mit Reis.

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Und damit die kleinen Helfer nicht im Zimmer rumfliegen, habe ich endlich wieder den Häkelkorb rausholen können, den meine Schwester mir vor einiger Zeit geschenkt hat. So sind alle kuschelig beisammen.

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Die Nähgewichte sind mein heutiger Beitrag zu rums.

Ein Schlafanzug kommt selten allein

… denn der erste muss ja auch irgendwann mal gewaschen werden.
Deshalb habe ich dem Großen (der größer und größer wächst) neben dem hier gezeigten Schlafanzug gleich noch einen nach dem Schnitt von „Day&Night“ von Nemada genäht.

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Diesmal nicht so farbenfroh, aber er mag derzeit viel schwarz und grau. Was will man da machen.
Den Stoff für das Oberteil hat er sich wieder selbst ausgesucht. Viele viele (nicht bunte) Tiere.

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Für die Hose habe ich dann einfach einfarbig schwarzen Jersey genommen und mit grauem Bündchen versehen.

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Ans Oberteil kam an alle Öffnungen schwarzes Bündchen.

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Ich habe gleich eine Nummer größer genäht, habe aber die Befürchtung, dass auch dieser Schlafanzug nicht lange passen wird.

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So haben wir dann aber auch Gelegenheit im Stoffladen neuen Stoff auszusuchen. Hm, gar keine schlechte Idee.

Den kuscheligen Nachtbegleiter zeige ich heute gern beim Freutag, bei Made4Boys und Kiddikram.

Türstopper aus Beton

In unserer neuen Wohnung gehen die Zimmertüren immer wieder halb zu. Kennt ihr das? Nervig, wenn man sich immer durchquetschen muss. Die Kinder rennen ständig dagegen und ich Tolpatsch bleibe nicht selten an der Türklinke hängen. Das musste sich dringend ändern – und zwar mit Türstoppern.

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Wir brauchten insgesamt drei Stück, komischerweise bleibt die vierte Zimmertür immer brav auf.

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Ich habe als Form Plastikpfandflaschen genommen und den unteren Bereich mit Beton ausgefüllt. Als Griff dient geflochtene Kordel. Eine der Flaschen hatte ein tolles Relief, was sich nun im Türstopper wieder findet.

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Gleich viel Betonmasse in unterschiedlichen Flaschen ergibt drei individuelle Stopper. Ich liebe das Kreative, dass immer wieder Unikate entstehen lässt.

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Damit es an den Türen nicht klappert, habe ich die neuen Stücke mit Filz umwickelt.

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Mit diesen kleinen aber schweren Helfern kann ich in dieser Woche mal wieder bei rums mitmachen. Wir sehen uns dort. Bis gleich.

Zwei Jungs – zwei Sorgenmonster

Bereits letzte Woche hatte ich euch meinen selbst genähten Sorgenfresser / Kummerschlucker hier gezeigt. Aber bei zwei Söhnen ist ja klar, dass einer nicht leer ausgehen darf.

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Ich hatte also noch einen zweiten genäht. Diesmal außen komplett aus Cord, innen mit Jersey. Die Vorlage ist die gleiche wie bei dem ersten das Schneidebrett gewesen.

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Die Augen wieder aus Filz, das hält gut und näht sich prima zusammen.

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Hinten ist der kleine Typ komplett aus dem braunen Cord.

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Entschieden, wer von den Jungs welchen der beiden Sorgenmonster bekommt, hat der Osterhase. Und am Ende hat der große den ohne Knopf als Nase, der eigentlich für den Kleinen war, damit dieser den Knopf nicht abknabbern kann.

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Habt eine sorgenfreie Woche. Ich schlendere wieder vorbei beim Creadienstag, HOT, den Dienstagsdingen, bei Made4Boys und Kiddikram und bei CordCordCord.

So viele Geschenke …

In dieser Woche gab es täglich Gründe zur Freude. Fangen wir doch gleich am Montag an. Da klingelte der Postmann und überreichte mir ein wirkliches Überraschungspäckchen.
Der Absender verriet: mehr-rueckenwind steckte hinter der Nettigkeit. Ich hatte bei ihr eines der drei Lose gezogen und dürfte mich im Laufe des Jahres auf eine kleine Überraschung freuen. Und da war sie nun.

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Caroline hat für mich drei wunderhübsche Notizbüchlein gezaubert (ich liebe und sammle diese kleinen Büchlein), dazu gab es eine tolle Karte in Anhängerform und eine niedliche Rolle Masking Tape.

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Liebe Frau Du! Hab ganz vielen Dank für diese Nettigkeiten. Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut.

Weiter ging es am Dienstag. In der vergangenen Woche hatte ich bei Maika als Krönung der Bloggeburtstagskäferkistenreise einen der drei übrigen Inhalte gewonnen. Und dann auch noch den hineingelegten Schatz von Maika selbst – eine superduperschicke Clutch in knalligem Rot.

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Es ist rauhes Kunstleder und ich liebe die Tasche! Ganz ganz ganz vielen Dank dafür und ich freue mich schon so sehr darauf, mich dann schon ganz bald bei dir persönlich bedanken zu können.

Dann kam der Mittwoch, an diesem Tag habe ich es endlich geschafft, die bisher einzige Deko im Kinderzimmer zu fotografieren. Seit unserem Umzug im Januar hängt sie schon dort. Die restliche Zimmerdeko liegt zumindest schon ausgepackt bereit, fehlen noch ein paar Nägel … die kommen bald … ja, ja … wirklich … echt 😉

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Sie ist extra lang, damit sie über die volle Breite des Zimmers über den Fenstertüren hängen kann.

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Ich habe meinen Punktestoffvorrat geplündert und vernäht.

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Die Wimpel habe ich etwas abgerundet, ich finde, das sieht nicht so streng aus. Irgendwie freundlicher.

Und schwupp kam der Donnerstag. Ich habe wieder ein Paket erhalten. Ja, zurzeit habe ich Glück und muss nicht ewig warten oder mit gelben Zetteln zur Post rennen. Darin lag nun auch für mich das Buch von klimperklein, dem ich mich am Wochenende zuwenden werden.

Mit dieser Woche voller Glück ziehe ich nun los und schau vorbei beim Freutag, und die Wimpelkette zeige ich gern noch bei Kiddikram.

Guten Morgen, liebe Sorgen …

Ja, auch Kinder haben schon Sorgen. Und sei es nur das herausgelegte Shirt von Mama am Morgen. Das kann dann schonmal zum Problem werden 😉
Spaß beiseite, denn tatsächlich haben Kinder auch Dinge, die sie gern loswerden wollen, einfach loslassen, weg damit aus dem Kopf. Dafür gibt es im Handel die so genannten Sorgenfresser.
Aber wie teuer sind die denn bitte? Ich war total entsetzt. Und da ist ja auch nichts dran, n bissl Stoff, ein Reißverschluss, fertig.

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Das dachte ich mir und machte mich ans Werk. Der Osterhase sollte also einen Sorgenfresser bzw. Kummerschlucker bringen.

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Oben und hinten aus Cord.

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Unten und innen Jersey bzw. Sweat.

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Das Gesicht habe ich aus Bastelfilz genäht.
Ein besonders leicht gängiger Reißverschluss öffnet das Maul und frisst alle Sorgen auf einmal auf.

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Im Netz gibt es viele Schnitte und Erklärungen, am Ende habe ich den Schnitt mit Hilfe eines abgerundeten Schneidebretts selbst gemalt.

Nach einer krankheitsbedingten Pause in der letzten Woche kann ich heute wieder meine schöne Dienstagsrunde drehen. Wir sehen uns beim Creadienstag, bei HOT, den Dienstagsdingen, Kiddikram und Made4Boys und bei CordCordCord.

Reversible Box Tote

Huch, da ist schon der April da. Eine Bronchitis hatte mich in dieser Woche lang und lahm gelegt. Es ist schon ewig her, dass es mich so umgehauen hat, deshalb habe ich einiges aufzuholen.
Als ich gestern in meinen Kalender schaute, stand dort: „Jahresparade der Muster“ für heute drin. Was? Schon? Es ist doch aber erst … der März hat doch 31 Tage … Panik …
Der wunderbare Gewinnerstoff lag hier, mit passendem Cordstoff, das Schnittmuster ausgedruckt drauf … aber das wars dann auch. Nu aber zuppizupp, ran an die Maschine.

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Entstanden ist ein Reversible Box Tote nach diesem Freebook. Innen aus meinem wunderschönen Kreisstoff, den ich im Februar gewonnen hatte.

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So, nun musste das ja alles sehr schnell gehen. Scheinbar auch das Lesen (ich hatte es einfach gleich ganz weggelassen …). Und so kam es, dass ich das gute Stück wenden wollte und der Griff einfach nicht mit nach außen wollte. Ich hatte zu viel zusammengenäht. Also, kurz improvisiert, den Griff wieder aufgemacht und nun nur noch mit Knöpfen verschlossen. Auch nicht schlimm, wie ich finde …

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Jetzt steht das Täschchen in unserem Flur. Die Kinder schleppen immer wieder Kleinkram hin und her und lassen es überall liegen. Das wird jetzt in diesem Täschchen gesammelt und sonntags wieder an den richtigen Ort geräumt. So werden Autos, Pferde und Glitzersteine wiederentdeckt und neu lieb gewonnen.

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So, jetzt aber fix rüber zum Freutag, zur Jahresparade der Muster, zu den Taschen und Täschchen und zu meiner Lieblingsliste CordCordCord.