Verschlafen in den Freitag starten

… das ist doch mal was. Und das geht so richtig gut mit einem kuscheligen bequemen Schlafanzug.

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Ich bin dem Trend gefolgt und habe mir auch das Jerseynähbuch von klimperklein zugelegt. Allein wegen dieses tollen Anzugs hat es sich gelohnt, wie ich finde.

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Nun schläft der kleine Mann in meiner Lieblingsfarbe jeden Abend kuschelig und mit totaler Bewegungsfreiheit ein.
Die Bündchen habe ich überall gleich ein bisschen länger gemacht, damit der Anzug auch lange passt.

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Ich mag es auch so sehr, wenn die Knöpfe farblich passen.

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Nun denn, wir müssen jetzt mal durchstarten, in den letzten Arbeits- und Kindergartentag. Denn dann folgt das Wochenende und allein der Gedanke daran rechtfertigt den Freutag, bei dem ich mit dem kleinen Süßen im Anzug vorbei schaue.
Außerdem flitzen wir noch schnell beim Kiddikram und Made4Boys vorbei.

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Habt ein tolles Wochenende.

Schnitt: Papierschnitt aus dem Buch „Nähen mit Jersey für Kids“
Stoff: Traumbeere – einfach schöne Stoffe

Hochzeit am Freutag

Ja, am heutigen Freitag sind wir zum ersten Teil der Hochzeit meines Schwagers eingeladen. Während ihr das lest, sind wir schon vor Ort und sind unheimlich aufgeregt.

Ich, weil ich Hochzeiten liebe, mein Mann ist aufgeregt, weil er der Fotograf sein wird und mein großer Sohn lässt sich nicht lumpen und möchte auch ein Hochzeitsfotograf sein.

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Die Kamera schlenkerte bisher immer ungeschützt an seinem kleinen dünnen Handgelenk und schlug hier und da mal gegen und drauf.

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Das sieht natürlich so gar nicht professionell aus, deshalb musste für den heutigen Tag noch fix eine Hülle für die kleine Kamera her.

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An den Seiten habe ich noch zwei Laschen eingenäht, wo er, wenn er später mag, auch einen Umhängegurt einhängen kann. Bis es soweit ist, lässt er einfach den Riemen der Kamera draußen und kann weiterhin schlenkernd mit seiner Ausrüstung umher ziehen auf der Suche nach dem perfekten Motiv.

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Habt alle einen erfreulichen Freitag und ein sonniges Wochenende.

Die Kameratasche zeige ich beim Freutag, den Taschen und Täschchen, bei Kiddikram und Made4Boys.

Sticken – und noch eine Liebe mehr

Schuld hat Susanne von nahtlust. Ganz klar =) Als ich ihre bestickten Täschchen sah, war es um mich geschehen.
Noch in der selben Woche zog ich los, kaufte mir einen Stickrahmen, Sticknadeln und Stickgarn und war gewappnet.

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Dann kam unser wunderschöner Kurzurlaub auf Usedom. Mit tollem Wetter und ganz viel Zeit ohne Nähmaschine. Nichts konnte mich ablenken.

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Ich wollte erstmal üben. So, die Standardstiche halt. Anleitungen gibts es ja tausendfach im Internet.
Und es lief. Es lief gut und unkompliziert und schwupps, eh ich mich versah, hatte ich drei Reihen Grundmuster gestickt. Und es hat riesigen Spaß gemacht. Ich habe mir extra einen Stoff gesucht, bei dem ich gut zählen kann und so versank ich ins Zählen und stickte Stich um Stich, bis ich am anderen Ende des Rahmens angekommen war.

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Weil ich die Täschchen von Susanne so schick finde, wollte ich mein Erstlingswerk auch gleich zu etwas verwerten, was mich in Zukunft immer begleiten kann. Ein kleines Mäppchen, in dem ich nun meine Nadeln und mein Garn verstaue.

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Dieses zeige ich nun sehr gern bei rums und den Taschen und Täschchen.

Malotty zum chillen

Ich habs euch ja gesagt, mein erster hier gezeigter Malotty-Pullover wird nicht der Letzte sein. Habt ganz vielen Dank für euren lieben Kommentare.
Der Schnitt ist so super, dass er mit unterschiedlichen Materialien immer anders aussieht und sich vor allem anders anfühlt.

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Genäht habe ich den Pullover diesmal aus kuscheligem Sweat. Nicht sonderlich dehnbar aber innen wunderbar weich, sitzt der Pullover schon ganz anders als mein erster.

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Durch diese Beschaffenheit des Stoffes war das Säumen am Halsausschnitt ne ordentliche Fummelei, aber es hat sich gelohnt. Ich bin mit dem Wechsel-Malotty voll zufrieden. Er sieht etwas sportlicher aus und war mir an den kühlen Abenden im Wochenendbungalow ein sehr guter Freund.

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Gesäumt habe ich die Ränder diesmal ganz einfach. An dem Armen doppelt umgeschlagen und mit einem Geradstich genäht, unten habe ich einfach einen Rollsaum verwendet.

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Zum Glück wird es am Wochenende ja wieder ein bisschen frischer, so kann ich meinen zweiten Malotty gleich wieder anziehen.

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Ich zeige auch diesen bei rums.

Kommt kuschlig ins Wochenende!

Schnitt: Malotty von Kibadoo
Stoff: Sweat von Traumbeere-Einfach schöne Stoffe
Fotos: chilledbits

Geburtstagsshirt für den Kleinen

Am Tag vor dem langen Feiertagswochenende gab es hier noch ordentlich was zu feiern. Der kleine Große ist nun schon zwei Jahre auf dieser verrückten Welt.

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Seit ich meinen Plotter habe, ist es Tradition, dass ich die Geburtstagsshirts mit gemalten Bildern der Kinder bedrucke. Letztes Jahr hatte der große Bruder bereits das Motiv für das erste Shirt gemalt. Ich hatte es hier vorgestellt.
Auch für den Großen hatte ich schon so einige Shirts beplottet. Zum fünften Geburtstag zum Beispiel dieses, zwischendurch hatte er sich dieses hier gemalt.

Da der Kleine mit seinen nun zwei Jahren noch nicht so richtig erkennbare Sachen malen kann, war noch einmal der Bruder gefragt. Und dieser entschied sich für eine Katze, denn die sind hoch im Kurs. Sie bekam Hosentaschen und Hosenträger und zur Feier des Tages noch einen Luftballon in die Hand.

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Umrandet habe ich das Shirt dann mit passendem Jersey.

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So zog er los, zur Party im Kindergarten.

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Das Shirt zeige ich nun gern beim Creadienstag, HOT und den Dienstagsdingen. Auch bei Made4Boys, Kiddikram und der Plotterliebe.

Habt eine bunte Woche!

Uni-Stoff ganz praktisch

Im Monat April riefen Janet von Knöpflekistchen und Maika von Maikaefer bei der Jahresparade der Muster dazu auf, die unifarbenen Stoffe in etwas Schönes zu verwandeln. Nichts leichter als das, denn, wenn ich was im Schrank habe, dann unifarbene Stoffe. Sie sind die perfekten Kombinierer, doch nun sollten sie auch mal in eigenem Glanz erstrahlen.

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Ich habe tatsächlich mal Upcycling betrieben und einen Vorhangstoff rausgekramt, der nun als Rucksack eine neue Bestimmung gefunden hat. Die Trageriemen habe ich aus drei dünnen Kordeln zusammen geflochten.

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Tja, nun, hm, sieht aber irgendwie langweilig aus, oder? So uni … einfarbig … eintönig …
Also, drehe man ihn um und tata …

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Ich hab den Beutel ein wenig aufgehübscht. Endlich kam der Plotter mal wieder zum Einsatz.

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Was da wohl rein kommt?

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Der Osterhase hatte mir eine Slackline gebracht. Vielen Dank noch einmal, lieber Osterhase, da hattest du ordentlich zu schleppen.

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Das alles ist nun gut verstaut und kann immer mit, wenn wir uns in Richtung Bäume und Freizeit begeben.

Mit dem Rucksack husche ich nun fix rüber zur Jahresparade der Muster, bevor die Chance für die Verlosung des wunderschönen Mai-Stoffes endet. Und danach drehe ich meine schöne Dienstagsrunde zum Creadienstag, HOT, den Dienstagsdingen, den Taschen und Täschchen und zur Plotterliebe.

Bleibt alle schön in Balance und habt es fein.

Malotty – mein neues Lieblingsteil

Ich hab ihn gefunden. Den perfekten Pulloverschnitt für mich. Ich habe ihn gesehen, und sofort war klar, das ist er – genau so einen Pullover brauche ich zu meinen Jeans.

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Ewig lag der Schnitt dann auf der Festplatte. Aber nun rückte unser kleiner Wochenendurlaub auf Usedom immer näher und ich wusste, ich werde diesen tollen Pullover dort gut brauchen können. Also, habe ich mir Sommersweat besorgt und am Abend vor der Abreise gewerkelt.
Was soll ich sagen? Der Koffer war voll mit Klamotten und ich hatte an allen drei Tagen diesen Pullover an. Das heißt was, denn ich ziehe eigentlich nie Outfits an mehreren Tagen aufeinander an.

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Zu dem Schnitt gehört eigentlich noch ein Top für untendrunter. Das habe ich aber nicht mehr geschafft zu nähen. Wird nachgeholt. Und ein zweiter und dritter Malotty-Sweater folgt auch noch, denn irgendwann muss ich diesen hier ja mal waschen 😀

Besonders stolz bin ich auf den eingefassten Halsabschluss. Mein erster dieser Art und gleich so gut gelungen.

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Die Abschlüsse unten und an den Armen habe ich etwas abgewandelt. Ich habe den gleichen Sweat als Bündchen zugeschnitten und rechts auf rechts gelegt. So hat mein Malotty noch ein kleines farbliches Highlight. Außerdem bin ich dem Trend gefolgt und habe ein Stück SnapPap zum Aufpeppen mit eingenäht.

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Die Fotos sind natürlich während unseres wunderwunderschönes Ostseeulaubs entstanden. Wir hatten traumhaftes Wetter und so viel Zeit zum Entspannen.

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Mit meinem neuen Lieblings-Malotty-Pullover husche ich nun rüber zu rums.

Fotos: chilledbits
Schnitt: Malotty von kibadoo
Stoff: Sommersweat, gekauft bei Traumbeere-einfach schöne Stoffe

Nähgewichte

Endlich! Endlich habe ich es geschafft, mir die kleinen Helfer auch zu nähen. Gesehen habe ich sie des Öfteren bei Julibuntes, oder auch bei Barbara von das mach ich nachts. Sie hat in ihrem Blogbeitrag die für mich relevanten Tipps gegeben, die ich sehr gern berücksichtigt habe.

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Eines ist schon mal klar. Sie sind wirklich schnell genäht. Ich weiß gar nicht, weshalb ich das schon wieder so lange vor mir her geschoben habe.

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Ich habe mal wieder in die Kiste mit meinen Stoffen vom Möbelschweden gegriffen. Die Stoffe sind nicht mehr ganz so mein Geschmack aber eben noch da und brauchen auch ihre Bestimmung. Außerdem finde es ich es gut, dass sie so schön robust sind. Perfekt für meine neuen Nähgewichte, die mir nun beim Zuschneiden das Stecken mit Nadeln ersparen.

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Genäht habe ich sie aus Quadraten mit den Maßen 10×10 cm. Zuvor hatte ich auch eines mit 12×12 cm zugeschnitten, nur um dann festzustellen, dass das doch recht groß ist.

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Hm, nun war es aber schon genäht, also habe ich es befüllt und dabei kam mir gleich die Idee, wofür ich das gute Unikat gebrauchen kann. Als Bibliothkarin arbeite ich viel an Titelaufnahmen, die ich direkt aus den Büchern abschreibe. Dafür müssen diese auch aufgeschlagen werden. Bisher habe ich immer den einen Teil des Buches unter etwas drunter geklemmt, nun wird es hübsch beschwert …

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Gefüllt habe ich die kleinen Pyramiden mit Reis.

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Und damit die kleinen Helfer nicht im Zimmer rumfliegen, habe ich endlich wieder den Häkelkorb rausholen können, den meine Schwester mir vor einiger Zeit geschenkt hat. So sind alle kuschelig beisammen.

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Die Nähgewichte sind mein heutiger Beitrag zu rums.

Ein Schlafanzug kommt selten allein

… denn der erste muss ja auch irgendwann mal gewaschen werden.
Deshalb habe ich dem Großen (der größer und größer wächst) neben dem hier gezeigten Schlafanzug gleich noch einen nach dem Schnitt von „Day&Night“ von Nemada genäht.

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Diesmal nicht so farbenfroh, aber er mag derzeit viel schwarz und grau. Was will man da machen.
Den Stoff für das Oberteil hat er sich wieder selbst ausgesucht. Viele viele (nicht bunte) Tiere.

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Für die Hose habe ich dann einfach einfarbig schwarzen Jersey genommen und mit grauem Bündchen versehen.

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Ans Oberteil kam an alle Öffnungen schwarzes Bündchen.

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Ich habe gleich eine Nummer größer genäht, habe aber die Befürchtung, dass auch dieser Schlafanzug nicht lange passen wird.

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So haben wir dann aber auch Gelegenheit im Stoffladen neuen Stoff auszusuchen. Hm, gar keine schlechte Idee.

Den kuscheligen Nachtbegleiter zeige ich heute gern beim Freutag, bei Made4Boys und Kiddikram.

Türstopper aus Beton

In unserer neuen Wohnung gehen die Zimmertüren immer wieder halb zu. Kennt ihr das? Nervig, wenn man sich immer durchquetschen muss. Die Kinder rennen ständig dagegen und ich Tolpatsch bleibe nicht selten an der Türklinke hängen. Das musste sich dringend ändern – und zwar mit Türstoppern.

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Wir brauchten insgesamt drei Stück, komischerweise bleibt die vierte Zimmertür immer brav auf.

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Ich habe als Form Plastikpfandflaschen genommen und den unteren Bereich mit Beton ausgefüllt. Als Griff dient geflochtene Kordel. Eine der Flaschen hatte ein tolles Relief, was sich nun im Türstopper wieder findet.

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Gleich viel Betonmasse in unterschiedlichen Flaschen ergibt drei individuelle Stopper. Ich liebe das Kreative, dass immer wieder Unikate entstehen lässt.

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Damit es an den Türen nicht klappert, habe ich die neuen Stücke mit Filz umwickelt.

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Mit diesen kleinen aber schweren Helfern kann ich in dieser Woche mal wieder bei rums mitmachen. Wir sehen uns dort. Bis gleich.